Code of Conduct
Code of Conduct
Deutsche Ensemble Akademie, Ensemble Modern, Internationale Ensemble Modern Akademie
Fassung vom 02.09.2026
Präambel
Die Deutsche Ensemble Akademie, das Ensemble Modern und die Internationale Ensemble Modern Akademie bündeln die Kraft starker individueller Persönlichkeiten mit dem gemeinsamen Ziel, zeitgenössische Kunst/Musik zu entwickeln und zum Klingen zu bringen. Unsere Stärke liegt in unserer Vielfalt, unseren unterschiedlichen Herkünften, Interessen und Kompetenzen. Wir verstehen uns als solidarische Organisationen, die durch demokratische Strukturen, Transparenz und gegenseitige Unterstützung wirken. Wir setzen uns für eine Musikwelt ein, in der Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Alter, Geschlechtsidentität oder sozioökonomischem Hintergrund gleichberechtigt künstlerisch tätig werden, sichtbar sind und Zugang finden. Wir agieren auf Grundlage der demokratischen Werte des Grundgesetzes. Antidemokratischen, extremistischen oder menschenfeindlichen Haltungen treten wir entschieden entgegen. Wir verstehen uns als zivilgesellschaftliche Akteure, die die demokratische Kultur stärken und für ein respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft eintreten.
Mit diesem Code of Conduct formulieren wir die Leitgedanken, die unser Handeln als Organisationen nach innen und außen prägen. Er richtet sich an alle in unseren Organisationen tätigen Menschen unabhängig von Status, Funktion und Pensum und an alle unsere Gäste und Partner*innen, unabhängig von der Intensität und dem konkreten Grund der Anbindung an unsere Organisationen.
Unsere Leitgedanken
Lernende Organisation & Transparenz
Wir verstehen uns als lernende Organisationen, die ihre Strukturen, Abläufe und Angebote kontinuierlich reflektieren und weiterentwickeln. Wir hinterfragen Hierarchien und Machtstrukturen. Kritik ist willkommen. Sie hat respektvoll und lösungsorientiert zu erfolgen. Wir hören einander zu, akzeptieren unterschiedliche Standpunkte, lernen voneinander und bewegen uns aufeinander zu. Demokratische Entscheidungsprozesse, Transparenz und Möglichkeiten der Mitbestimmung prägen unsere Arbeit. Gremien, Rollen und Zuständigkeiten benennen wir klar. Wir denken und handeln langfristig und berücksichtigen ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Eine Kultur des Lernens, der Weiterentwicklung als Individuum und als Organisation sowie des reflektierten Umgangs mit Fehlern ist uns wichtig.
Faires Miteinander & Zugänge
Wir begegnen einander wertschätzend, respektvoll und auf Augenhöhe. Integrität, Ehrlichkeit und konstruktive Kommunikation sind für uns verbindlich. Bei Konflikten suchen wir das direkte Gespräch oder wenden uns an die zuständigen Ansprechpartner*innen (s. unten). In jedem Fall streben wir nach lösungsorientierten Ansätzen. Wir tolerieren keine Form von Diskriminierung. Wir nutzen unsere Ressourcen nach Möglichkeit auch für Angebote zur Fortbildung und für Austauschformate. Wir arbeiten mit Partner*innen zusammen, die unsere Leitgedanken teilen. Dies erwarten wir auch von unseren Gästen, die unsere Veranstaltungen besuchen. Wir bemühen uns um barrierearme und inklusive Zugänge zu unseren Angeboten.
Personelle Besetzung & Repräsentation
Wir sind bestrebt, bei der Besetzung von Gremien, Positionen und Stellen unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Dabei streben wir den Einbezug von Menschen mit unterschiedlichen Profilen und vielfältigen Backgrounds an. Vielfalt verstehen wir in allen Dimensionen.
Professionalität im Lehr-Lern-Verhältnis
In unseren Aus- und Fortbildungsangeboten – beispielsweise der Kooperation mit der HfMDK Frankfurt – sind wir uns der Abhängigkeitsverhältnisse bewusst.
Das Respektieren von Grenzen sowie die Vermeidung von Grenzüberschreitungen oder gar Machtmissbrauch haben in diesem Kontext oberste Priorität. Lehrende haben aufgrund ihrer besonderen Rolle eine erhöhte Verantwortung. Sie reflektieren ihr eigenes Verhalten regelmäßig, schaffen ein Umfeld, in dem Lernende ihre Grenzen frei und ohne Angst äußern können. Konsens ist die Grundlage jeder Interaktion — er muss aktiv hergestellt werden und darf niemals vorausgesetzt werden.
Vorgehen bei Verstößen gegen diesen Code of Conduct
Es werden zwei Gesellschaftsmitglieder und zwei Teammitglieder jeweils unterschiedlichen Geschlechts benannt, die entsprechend geschult werden und als Ansprechpartner*innen bei Verstößen gegen diesen Code of Conduct kontaktiert werden können. Die Gesprächssuche soll immer über diese Ansprechpartner*innen erfolgen. Die Kontaktaufnahme bleibt vertraulich, bis im gemeinsamen Gespräch zwischen Gesprächssuchendem/r und Ansprechpartner*in das weitere Vorgehen und ggf. der Einbezug von weiteren Personen und Gremien abgestimmt ist.
Frankfurt, den 02.09.2026
Bestätigung durch GesellschaftsbeschlussCode of Conduct
Deutsche Ensemble Akademie, Ensemble Modern, Internationale Ensemble Modern Akademie
Fassung vom 02.09.20026
Präambel
Die Deutsche Ensemble Akademie, das Ensemble Modern und die Internationale Ensemble Modern Akademie bündeln die Kraft starker individueller Persönlichkeiten mit dem gemeinsamen Ziel, zeitgenössische Kunst/Musik zu entwickeln und zum Klingen zu bringen. Unsere Stärke liegt in unserer Vielfalt, unseren unterschiedlichen Herkünften, Interessen und Kompetenzen. Wir verstehen uns als solidarische Organisationen, die durch demokratische Strukturen, Transparenz und gegenseitige Unterstützung wirken. Wir setzen uns für eine Musikwelt ein, in der Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Alter, Geschlechtsidentität oder sozioökonomischem Hintergrund gleichberechtigt künstlerisch tätig werden, sichtbar sind und Zugang finden. Wir agieren auf Grundlage der demokratischen Werte des Grundgesetzes. Antidemokratischen, extremistischen oder menschenfeindlichen Haltungen treten wir entschieden entgegen. Wir verstehen uns als zivilgesellschaftliche Akteure, die die demokratische Kultur stärken und für ein respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft eintreten.
Mit diesem Code of Conduct formulieren wir die Leitgedanken, die unser Handeln als Organisationen nach innen und außen prägen. Er richtet sich an alle in unseren Organisationen tätigen Menschen unabhängig von Status, Funktion und Pensum und an alle unsere Gäste und Partner*innen, unabhängig von der Intensität und dem konkreten Grund der Anbindung an unsere Organisationen.
Unsere Leitgedanken
Lernende Organisation & Transparenz
Wir verstehen uns als lernende Organisationen, die ihre Strukturen, Abläufe und Angebote kontinuierlich reflektieren und weiterentwickeln. Wir hinterfragen Hierarchien und Machtstrukturen. Kritik ist willkommen. Sie hat respektvoll und lösungsorientiert zu erfolgen. Wir hören einander zu, akzeptieren unterschiedliche Standpunkte, lernen voneinander und bewegen uns aufeinander zu. Demokratische Entscheidungsprozesse, Transparenz und Möglichkeiten der Mitbestimmung prägen unsere Arbeit. Gremien, Rollen und Zuständigkeiten benennen wir klar. Wir denken und handeln langfristig und berücksichtigen ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Eine Kultur des Lernens, der Weiterentwicklung als Individuum und als Organisation sowie des reflektierten Umgangs mit Fehlern ist uns wichtig.
Faires Miteinander & Zugänge
Wir begegnen einander wertschätzend, respektvoll und auf Augenhöhe. Integrität, Ehrlichkeit und konstruktive Kommunikation sind für uns verbindlich. Bei Konflikten suchen wir das direkte Gespräch oder wenden uns an die zuständigen Ansprechpartner*innen (s. unten). In jedem Fall streben wir nach lösungsorientierten Ansätzen. Wir tolerieren keine Form von Diskriminierung. Wir nutzen unsere Ressourcen nach Möglichkeit auch für Angebote zur Fortbildung und für Austauschformate. Wir arbeiten mit Partner*innen zusammen, die unsere Leitgedanken teilen. Dies erwarten wir auch von unseren Gästen, die unsere Veranstaltungen besuchen. Wir bemühen uns um barrierearme und inklusive Zugänge zu unseren Angeboten.
Personelle Besetzung & Repräsentation
Wir sind bestrebt, bei der Besetzung von Gremien, Positionen und Stellen unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Dabei streben wir den Einbezug von Menschen mit unterschiedlichen Profilen und vielfältigen Backgrounds an. Vielfalt verstehen wir in allen Dimensionen.
Professionalität im Lehr-Lern-Verhältnis
In unseren Aus- und Fortbildungsangeboten – beispielsweise der Kooperation mit der HfMDK Frankfurt – sind wir uns der Abhängigkeitsverhältnisse bewusst.
Das Respektieren von Grenzen sowie die Vermeidung von Grenzüberschreitungen oder gar Machtmissbrauch haben in diesem Kontext oberste Priorität. Lehrende haben aufgrund ihrer besonderen Rolle eine erhöhte Verantwortung. Sie reflektieren ihr eigenes Verhalten regelmäßig, schaffen ein Umfeld, in dem Lernende ihre Grenzen frei und ohne Angst äußern können. Konsens ist die Grundlage jeder Interaktion — er muss aktiv hergestellt werden und darf niemals vorausgesetzt werden.
Vorgehen bei Verstößen gegen diesen Code of Conduct
Es werden zwei Gesellschaftsmitglieder und zwei Teammitglieder jeweils unterschiedlichen Geschlechts benannt, die entsprechend geschult werden und als Ansprechpartner*innen bei Verstößen gegen diesen Code of Conduct kontaktiert werden können. Die Gesprächssuche soll immer über diese Ansprechpartner*innen erfolgen. Die Kontaktaufnahme bleibt vertraulich, bis im gemeinsamen Gespräch zwischen Gesprächssuchendem/r und Ansprechpartner*in das weitere Vorgehen und ggf. der Einbezug von weiteren Personen und Gremien abgestimmt ist.
Frankfurt, den 02.09.2026
Bestätigung durch Gesellschaftsbeschlussonduct
Deutsche Ensemble Akademie, Ensemble Modern, Internationale Ensemble Modern Akademie
Fassung vom 02.09.20026
Präambel
Die Deutsche Ensemble Akademie, das Ensemble Modern und die Internationale Ensemble Modern Akademie bündeln die Kraft starker individueller Persönlichkeiten mit dem gemeinsamen Ziel, zeitgenössische Kunst/Musik zu entwickeln und zum Klingen zu bringen. Unsere Stärke liegt in unserer Vielfalt, unseren unterschiedlichen Herkünften, Interessen und Kompetenzen. Wir verstehen uns als solidarische Organisationen, die durch demokratische Strukturen, Transparenz und gegenseitige Unterstützung wirken. Wir setzen uns für eine Musikwelt ein, in der Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Alter, Geschlechtsidentität oder sozioökonomischem Hintergrund gleichberechtigt künstlerisch tätig werden, sichtbar sind und Zugang finden. Wir agieren auf Grundlage der demokratischen Werte des Grundgesetzes. Antidemokratischen, extremistischen oder menschenfeindlichen Haltungen treten wir entschieden entgegen. Wir verstehen uns als zivilgesellschaftliche Akteure, die die demokratische Kultur stärken und für ein respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft eintreten.
Mit diesem Code of Conduct formulieren wir die Leitgedanken, die unser Handeln als Organisationen nach innen und außen prägen. Er richtet sich an alle in unseren Organisationen tätigen Menschen unabhängig von Status, Funktion und Pensum und an alle unsere Gäste und Partner*innen, unabhängig von der Intensität und dem konkreten Grund der Anbindung an unsere Organisationen.
Unsere Leitgedanken
Lernende Organisation & Transparenz
Wir verstehen uns als lernende Organisationen, die ihre Strukturen, Abläufe und Angebote kontinuierlich reflektieren und weiterentwickeln. Wir hinterfragen Hierarchien und Machtstrukturen. Kritik ist willkommen. Sie hat respektvoll und lösungsorientiert zu erfolgen. Wir hören einander zu, akzeptieren unterschiedliche Standpunkte, lernen voneinander und bewegen uns aufeinander zu. Demokratische Entscheidungsprozesse, Transparenz und Möglichkeiten der Mitbestimmung prägen unsere Arbeit. Gremien, Rollen und Zuständigkeiten benennen wir klar. Wir denken und handeln langfristig und berücksichtigen ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Eine Kultur des Lernens, der Weiterentwicklung als Individuum und als Organisation sowie des reflektierten Umgangs mit Fehlern ist uns wichtig.
Faires Miteinander & Zugänge
Wir begegnen einander wertschätzend, respektvoll und auf Augenhöhe. Integrität, Ehrlichkeit und konstruktive Kommunikation sind für uns verbindlich. Bei Konflikten suchen wir das direkte Gespräch oder wenden uns an die zuständigen Ansprechpartner*innen (s. unten). In jedem Fall streben wir nach lösungsorientierten Ansätzen. Wir tolerieren keine Form von Diskriminierung. Wir nutzen unsere Ressourcen nach Möglichkeit auch für Angebote zur Fortbildung und für Austauschformate. Wir arbeiten mit Partner*innen zusammen, die unsere Leitgedanken teilen. Dies erwarten wir auch von unseren Gästen, die unsere Veranstaltungen besuchen. Wir bemühen uns um barrierearme und inklusive Zugänge zu unseren Angeboten.
Personelle Besetzung & Repräsentation
Wir sind bestrebt, bei der Besetzung von Gremien, Positionen und Stellen unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Dabei streben wir den Einbezug von Menschen mit unterschiedlichen Profilen und vielfältigen Backgrounds an. Vielfalt verstehen wir in allen Dimensionen.
Professionalität im Lehr-Lern-Verhältnis
In unseren Aus- und Fortbildungsangeboten – beispielsweise der Kooperation mit der HfMDK Frankfurt – sind wir uns der Abhängigkeitsverhältnisse bewusst.
Das Respektieren von Grenzen sowie die Vermeidung von Grenzüberschreitungen oder gar Machtmissbrauch haben in diesem Kontext oberste Priorität. Lehrende haben aufgrund ihrer besonderen Rolle eine erhöhte Verantwortung. Sie reflektieren ihr eigenes Verhalten regelmäßig, schaffen ein Umfeld, in dem Lernende ihre Grenzen frei und ohne Angst äußern können. Konsens ist die Grundlage jeder Interaktion — er muss aktiv hergestellt werden und darf niemals vorausgesetzt werden.
Vorgehen bei Verstößen gegen diesen Code of Conduct
Es werden zwei Gesellschaftsmitglieder und zwei Teammitglieder jeweils unterschiedlichen Geschlechts benannt, die entsprechend geschult werden und als Ansprechpartner*innen bei Verstößen gegen diesen Code of Conduct kontaktiert werden können. Die Gesprächssuche soll immer über diese Ansprechpartner*innen erfolgen. Die Kontaktaufnahme bleibt vertraulich, bis im gemeinsamen Gespräch zwischen Gesprächssuchendem/r und Ansprechpartner*in das weitere Vorgehen und ggf. der Einbezug von weiteren Personen und Gremien abgestimmt ist.
Frankfurt, den 02.09.2026
Bestätigung durch Gesellschaftsbeschluss