Kooperation

Mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt

Seit 2017 veranstalten die Freunde des Ensemble Modern e.V. und die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt Kammermusikkonzerte mit Werken jüdischer Komponist*innen. Die Konzertreihe geht auf eine Initiative von Andreas von Schoeler zurück, dem damaligen Vorsitzenden der Gesellschaft der Freunde und Förderer und früheren Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt. Bisher aufgeführt wurden Werke zahlreicher Komponist*innen, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden, wie Gideon Klein, Hans Krása, Erwin Schulhoff oder Viktor Ullmann. Mit der Aufführung von Werken lebender Komponist*innen wie Talia Amar (*1989), Amit Gilutz (*1983) und Dana Barak (*1987) wird zugleich immer wieder eine Brücke zur zeitgenössischen Reflexion jüdischer Identität und musikalischer Sprache geschlagen. Seit 2024 werden die Konzerte von Schüler*innen der Spurensuche-AG der Frankfurter Wöhlerschule moderiert. Sie arbeiten im Vorfeld die Biografien der Komponist*innen auf, tauschen sich mit den Musiker*innen aus und führen das Publikum durch den Abend. Die Lehrerin Dorothée Guillemare betont: »Die Auseinandersetzung mit den Biografien der Komponist*innen war spannend und beeindruckend. Die Erfahrung war für uns absolut bereichernd.« Schüler Lukas Schäuble ergänzt: »Den Facettenreichtum der Musik auf sich wirken zu lassen, spannende Interviews zu führen und ein selbstgeplantes Konzert zu erleben – das ist ein Erlebnis, das sich weiterempfehlen lässt.« Das nächste Konzert findet am 20. Juni 2026 im Museum Judengasse statt.

Termine

22Jun

19.00
Uhr

Jüdisches Museum Frankfurt

Frankfurt am Main
(Deutschland)

// EM