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Neues Werk von Hans Zender: Veränderungen über Ludwig van Beethovens „Diabelli-Variationen“ im Konzerthaus Berlin und der Alten Oper Frankfurt

Hans Zenders Werkverzeichnis nennt unter anderem einen „Dialog mit Haydn“, eine „Schumann-Fantasie“ und die komponierte Interpretation von Schuberts „Winterreise“, letztere 1993 durch das Ensemble Modern uraufgeführt. Das Ändern, Bearbeiten und Reagieren auf bereits existierende Werke der Vergangenheit stellt einen der kompositorischen Ansätze von Hans Zender dar. Nun hat sich der Komponist auf Initiative des Ensemble Modern und im Auftrag von Alter Oper Frankfurt, Konzerthaus Berlin und Ensemble Modern mit Ludwig van Beethovens letztem großen Klavierwerk, den „Diabelli-Variationen“ auseinandergesetzt und eine „komponierte Interpretation“ des Zyklus mit dem Titel „33 Veränderungen über 33 Veränderungen“ geschaffen. Gewidmet ist das Werk „Alfred Brendel als dem Vermittler größter Lebendigkeit der Tradition und dem Ensemble Modern als Vermittler größter Lebendigkeit der Moderne“.
Die Uraufführung des Werks findet am 9. November 2011 (20 Uhr) unter Leitung von Peter Hirsch im Konzerthaus Berlin im Rahmen des Festivals „Aus zweiter Hand – Transkriptionen in der Musik“ statt. Am 11. November 2011 (20 Uhr) ist das Werk im Mozart Saal der Alten Oper Frankfurt zu erleben.

Mit Hans Zender verbindet das Ensemble Modern von Beginn an eine enge Zusammenarbeit. In den späten 1970er Jahren leitete Hans Zender die Junge Deutsche Philharmonie und gab maßgebliche Impulse zur Gründung des Ensemble Modern, 1993 initiierte er die Gesprächskonzertreihe „Happy New Ears“. Neben der Uraufführung der „33 Veränderungen über 33 Veränderungen“ widmet das Ensemble Modern Hans Zender zu seinem 75. Geburtstages auch ein Happy New Ears Konzert. Am 8. November 2011 (Oper Frankfurt, 20.30 Uhr) wird es unter Anwesenheit des Komponisten „Les sirenes chantent quand la raison s'endort“, „Horch, horch die Lerch im Ätherblau“ und „Music to hear“ spielen. Die Solisten sind Angelika Luz (Sopran), Dietmar Wiesner (Flöte), Jana Machalett (Echoflöte) und Ueli Wiget. Durch den Abend führt Isabel Mundry, ehemals Kompositionsschülerin von Hans Zender und heute Professorin für Komposition an der Musikhochschule Zürich.